Himbächelviadukt
Seit 10.09.2010 ein "Wahrzeichen der Ingenieursbaukunst"
- Länge: 250 Meter
- Breite: 4,8 Meter
- Höhe: rund 43 Meter
Die Bundesingenieurkammer zeichnete das Viadukt am 10. September 2010 als sog. "Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst"
„Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ an das Himbächel-Viadukt der Odenwaldbahn |
| Historische
Ingenieurbauwerke erzählen von der Genialität vergangener
Ingenieur-Generationen und spornen mit ihrem Beispiel zu neuen
Leistungen an. Sie bilden einen wesentlichen Bestandteil unserer
Baukultur. Nur wer auf dem Besten vergangener Zeiten aufbaut, kann mit
Kreativität die Zukunft erfolgreich gestalten. Die Bundesingenieurkammer zeichnet seit 2007 historisch bedeutende Ingenieurbauwerke als "Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland" aus. Mit der Auszeichnung sind die feierliche Enthüllung einer Ehrentafel am Bauwerk sowie das Erscheinen einer Publikation im Rahmen der Schriftenreihe zu den Historischen Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst verbunden. Die Bundesingenieurkammer und die Ingenieurkammer Hessen laden Sie herzlich zur Verleihung der Auszeichnung "Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland" an das Himbächel-Viadukt der Odenwaldbahn (am 10.09.2010) ein. Die An- und Abreise zur Titelverleihung erfolgt mit der historischen Dampfbahn der Deutschen Museums-Eisenbahn GmbH Darmstadt (...). Die Fahrt mit der historischen Dampfbahn wird gesponsert vom Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), der Odenwald -Regional-Gesellschaft mbH (OREG) sowie der VIAS GmbH. |
Eigentlich sollte - siehe Presseerklärung - ein öffentlicher Dampfsonderzug zum Viadukt fahren, aber das Eisenbahn-Bundesamt verhinderte den Einsatz einer Dampflok. Laut EBA verfügt die vorgesehene Dampflok des Eisenbahmuseums Kranichstein nicht über eine zeitgemäße Zugbeeinflussungsanlage, die für die Strecke vorgeschrieben sei. Als Alternative zog eine Diesellok V 62 den Sonderzug des Eisenbahnuseums. Verboten wurde übrigens auch der geplante Halt auf dem Viadukt.
Ansonsten fand die Feier wie geplant statt. An einer Säule des Viadukts enthüllten der Präsident der Bundesingenieurkammer, Udo F. Meißner, und sein Kollege der hessischen Landesingenieurkammer, Jens Karstedt, eine Ehrentafel,die das Viadukt nun als Wahrzeichen ausweist. Dabei lobten sie die technisch-ästhetische Beispielhaftigkeit der Brücke. Bei der Ingenieurkammer ist auch ein kleines Büchlein zum Himbächelviadukt erschienen. Es kann bei der Kammer bestellt werden.
Das eingleisige Viadukt ist als Bogenbrücke in Sandsteinmauerwerk ausgeführt. Der Sandstein konnte im wesentlichen aus den damals vorhandenen zahlreichen Steinbrüchen der Umgebung gewonnen werden. Zeitraubende und kostspielige Transporte konnten so vermieden werden.
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